Was können Sie in Assos unternehmen?
Das Assos Festival: Schon seit einigen Jahren wird im Herbst das inzwischen berühmte Festival veranstaltet, ein Kulturereignis, zu dem Schauspieler und Tänzer aus aller Welt beitragen.Im Dorf und in seinen umliegenden Feldern, auf den Felsen, dem erloschenen Vulkankegel und dem Meer sowie am Fluß erleben Sie modernes Theater, Tanzdarbietungen, Interpretationen von weltberühmten Sujets, Spiele und Geschichten. Dies alles in Harmonie mit den antiken und natürlichen Schönheiten von Assos: ein Traum für Bewohner, Gäste und Schauspieler.
Unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von Hüseyin Katircioglu tragen Künstler aus aller Welt, von den USA über Österreich, Türkei, Australien und anderen Ländern zum internationalen Flair der Aufführungen bei.
Für mich und meine Freunde war es immer eine große und wunderbare Erfahrung! Sie können auch die Internet-Seiten des Festivals ansehen, um sich einen kleinen Eindruck vom Festival zu verschaffen!
Wenn Sie beabsichtigen, im Herbst nach Assos zu kommen, erfragen Sie bei Ihrer Pension oder Ihrem Hotel die genauen Termine! Oder senden Sie mir ein Fax oder eine Mail. Ich werde mich für Sie erkundigen und umgehend antworten!
Wanderungen: (siehe auch den Perseus © - Plan, Dorf und antike Stadt)
1. Durch die vielen schmalen und steilen Gassen des Dorfes (ich habe sie auch noch nicht alle gesehen).
2. Von der alten Moschee zum Athena Tempel auf dem Hügel durch die Ruinen (antike Nekropole, mächtige Stadtmauern und -tore, Türme, Agora, Theater, das inzwischen teilweise restauriert worden ist,...) hinunter zum Hafen oder umgekehrt. Hueseyin ist der 60 Jahre alte ' bekçi' (Hüter) der antiken Stätten. Er führt Touristen herum, verspricht, er könne seine Touren nicht nur auf Deutsch machen, sondern auch auf Englisch. Es sollte etwas Wahres dran sein, da er in der New York Times lobend erwähnt wurde!
3. Beide Seiten des Flusses Tuzla (antiker Satnioeis) von der alten osmanischen Brücke nach Osten und Westen (hier aber nur das südliche Flußufer, da für viele Kilometer kein Übergang vorhanden ist), vom Flußtal östlich der Brücke durch die antiken Steinbrüche hinauf zur Straße nach Kadirga.
4. Vom nördlichen Ufer des Flusses nach Nordosten, zu den Resten des verlassenen Dorfes Mentese: ein schöner und ruhiger Ort, von dem die meisten Bewohner vor einigen Jahrzehnten nach Assos umzogen, mit einer atemberaubenden Aussicht über Assos zur Insel Lesbos.
5. Vom Hafen nach Osten an den Campingplätzen vorbei zum Badestrand von Kadirga (ein Surfparadies!) mit einigen neuen Hotels, und an der Küste entlang nach Westen.
6. Vom Eingang zur Nekropole direkt nach Westen zum Hügel von Ayazma, durch schöne alte schmale gepflasterte Gassen, die vor der Sonne von überhängenden Bäumen und Büschen geschütztsind, dort die Ruinen von wenigstens einer byzantinischen Basilika, ein romantischer Stall, desssen Dach leider im letzten Jahr eingestürtzt ist, die Vorderseite dekoriert mit einer Reihe antiker Säulen, Stelen und Fensterstürzen.
7. Spaziergang vom Dorf über die Straße zum Hafen (iskele), vorbei an z.T. freigelegten Mosaiken einer weiteren frühchristlichen Kirche, mit Blick auf die 12 Kilometer entfernte griechische Insel Lesbos und den Golf von Edremit (Adramyttion).
8. Oder man verläßt die Hafenstraße am Eingang zur Nekropole nach rechts unten, um die alte, sich in Kehren windende holprige Straße meerwärts zu nehmen, auf der noch vor 50 Jahren Karawanen mit riesigen Säcken von 'Palamut', (Valonia-Eiche, mit großen Eicheln und viel Gerbsäure) zu den großen Lagerhäusern (heute Hotels) am Hafen transportiert wurden, um von dort über Izmir nach Nordafrika und Spanien zu den dortigen Lederfabriken verschifft zu werden.
1. Die Straße nach Gülpinar im Westen (mit dem Tempel des Apollo Smintheion), weiter nach Babakale zu einer alten Festung und den zwei "Messerfabriken": Alles handgemacht, interessant zu beobachten. Gäste sind herzlich willkommen. Einer von ihnen ist Hueseyin 'bicakci' (Messermacher), der zur Herstellung eines Messers einen Tagbenötigt, wohingegen 3 andere in dernahegelegen zweiten 'Messerfabrik' nur 2 Messer am Tag produzieren, wie man mir sagte. Kaufen Sie ein Messer als Souvenir.
2. Im Norden: der Markt in Ayvacik, Ruinen von Troja, Alexandria Troja, archäologisches Museum in Çanakkale, die Soldatenfriedhöfe auf der europäischen Seite der Dardanellen (eine halbe Stunde mit der Fähre zur Gelibolu - Halbinsel).
3. Im Westen: Über Bueyuekhusun nach Sazli und dann durch ein von großen Platanen beschattetem Tal nach Ayvacik.
4. Oder nach Kuecuekkuyu im Westen über die Küstenstraße (Markt) mit dem alten osmanischen Bad (Afrodit)im homerischen Ida - Gebirge und weiter nach Edremit (Adramyttion).
5. Schöne Picknickplätze nahe Bayramic und auf dem Weg nach Edremit, ein Museum 30 Kilometer vor Edremit (Etnografia).
Weitere Hinweise:
Versuchen Sie die Restaurants und die Cafes im Dorf (preiswerter) und auch am Hafen.
Genießen Sie den kleinen Strand neben dem Hafen, schwimmen Sie über den riesigen Resten alter Molen, die unter der Wasseroberfläche durch das türkis-transparente Meer schimmern.
Lassen Sie sich von einem Fischer zum sogenannten Sandstrand (in Wirklichkeit kleine Kiesel und Muscheln) von Kadirga bringen, wo Sie die 4 oder 5 Motels und Hotels auch am Strand, oder in ihren Restaurants verwöhnen wollen, z.B. beim Yeni Yildiz Saray Hotel.
Kaufen Sie Teppiche von Recep oder Ibrahim oder dem jungem Yusuf, oder lassen Sie sich ihre Depots zeigen.
Wechseln Sie Bargeld in in Ayvacik bei dem
Juwelier im Zentrum 30 m rechts von der IS Bankasi (Banken sind
so langsam), aber nicht zu viel auf einmal (Inflation!). Hotels
akzeptieren auch ausländisches Bargeld (DM, $, hfl, Schilling,
Franken, Lire, Francs, Pfund Sterling...), das zum Tageskurs laut
Zeitung gewechselt wird.
©-information: The pictures
I used are only partly those I took myself. A lot of them I found
in the 'Net', and there arises a problem: I remember Serif
Yenen©, Explore Turkey©, Perseus of Tufts University©, Focus©, Atlas©, MAPQUEST©, Discover
Turkey©, Argos©, Turkish Odyssey©,
many thanks to all of them, but I am sure I overlooked some
addresses. So, if anybody can help me there, send me a mail
either to Germany or Turkey.
Thanks also to Prof. Dr. Uemit Serdaroglu, whose publication on Assos greatly helped, and
to Gudrun
Hafner and the Leuckefelds for their pictures.
©
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