Brahe, Tycho, 14.12.1446 in Knudstrup bis 24.10. 1601 in Prag. Der aus einer reichen Adelsfamilie stammende Däne, studierte an mehreren deutschen Universitäten Astronomie und Mathematik. 1570 kehrte er nach Dänemark zurück und begann seine naturwissenschaftlichen Arbeiten. Der König unterstützte seine Arbeiten mit dem Bau einer Sternwarte, auf der Insel Hvenus. Bei seinen Positionsbestimmungen erzielte er eine Genauigkeit von 2 Bogenminuten. Er folgte den Ruf des Kaisers Rudolf II nach Prag wo er auf Johannes Kepler traf.
Braun,
Werher von, 23.03.1912 in Wirsitz bei Posen bis 16.06.1977 Washington. Bereits in der Jugend
wandte sich, der Sohneines Regierungsbeamten, der Raketenentwicklung zu und gehörte schon 1930
unter Rudolf Nebel zu den Begründern des Raketenflugplatzes
Berlin-Reinickendorf. Im laufe des 2. Weltkrieges entwickelte er die "A4", besser bekannte unter V2.
1945 kam er in die USA wo er Leiter der Raketenentwicklung der Armee wurde. 1960 bis 1970 war er
Dirktor des Marshall Space Flight Centers in Huntsville, Alabama und bis 1972 stellv. Dircktor der NASA.
C
Index
Cassini,
Giovanni Domenico, 08.06.1625 in Perinaldo bei Nizza, bis 14.09.1712 in Paris. Er war Professor für
Mathematik und Astronomie im Bologna - 1650 - und führte dort schon Kometenbeobachtungen durch.
Um 1663 beschäftigte er sich mit der Rotation und der Abplattung des Jupiter sowie der Oberfläche
des Mars und den Pahasengestalten der Venus. König Ludwig der XIV, berief Cassini nach Paris um
dort die neugebaute Sternwarte zuleiten. Dort entdeckte er vier neue Saturnmonde und untersuchte
das Ringsystem des Saturn. Cassini begründete über mehrere Jahrzehnte hinweg eine astronomische
Schule, welche von seinen Nachfahren weiter geführt wurde. Erst die französische Revolution von
1793 beendete diese Ära.
Copernicus,
Nicolaus, 19.02.1473 in Thorn, bis 24.05.1543 in Frauenburg. Gilt als Begründer des heliozentrischen
Weltbildes und der modernen Astronomie. Er studierte in Krakau vor allem Medizin und Philosopie.
Besuchte jedoch schon astronomische Vorlesungen von Albert Bruzewsky. Mit 23 Jahren studierte
er in Bologna/Italien Rechtswissenschaften und Astronomie. In Frauenburg wurde er mit der
Verwaltung des Stiftes betraut. Von hier aus unternahm er zahlreiche astronomischen Beobachtungen.
Sein Werk "De revolutionbus orbium coelestium" (Über die Umdrehungen der Himmelskörper)
wurde als hypothetisch hingestellt, da er einige Bewegungen nicht erkären
konnte. Heute wissen wir, dies beruhte auf der Annahme der Kreisbewegung der Planeten.
C
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D
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E
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F
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G
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Galilei,
Galileo, 15.02.1564 in Pisa bis 8.01.1642 in Arcetri bei Florenz. Schon in seiner Jugend wurde Galilei
auf die Probleme der Physik aufmerksam. Im Alter von 18 Jahren entdeckte der im DOM zu Pisa die Gesetze
des Pendels und erfand 1586 die Wasserwaage. 1589 fand er die Fallgesetze und wurde im gleiden Jahr
Professor für Mathematik in Pisa. Die dokmatische Einstellung der Führung der Universität zu Pisa, zwang
Galilei nach Florenz zu gehen. Dort erfuhr er von der Erfindung des Fernrohres in Holland und baute
eines nach. Mit im entdeckte er die Mondkrater, die vier größten Jupitermonde, die Sonnenflecken und
die Phasengestalten der Venus. Seine Beobachtungen veröffentlichte Galilei 1610 im "Siderus nuncius".
Mit diesem Werk vertrat das Weltbild des Copernicus und hatte seitdem Probleme mit der Inquisition.
Seine Versuche das neue Weltbild zu beweisen schugen fehl, er mußte am 21.06.1633 das copernicanische
System widerrufen. Erst 1835 wurden seine Werke vom Index befreit.
H
Index
I
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J
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K
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Kepler,
Johannes, 27.12.1571 in Weil der Stad bis 15.11.1630 in Regensburg. Der große deutsche Astronom
wuchs unter sehr schwierigen Verhältnissen und als kränkliches Kind auf. Er besuchte die
Klosterschule in Augsburg und Maulbronn. Im protestantischen-lutherischen Stift in Tübingen wurde
er die Astonomie und Mathematik eingeführt. 1594 schrieb er in Graz seine erste astronomische Schrift
"Mysterium Cosmographcum", welche in Augsburg erschien. Sein Werk machte ihn mit Tycho Brahe und Galileo Galilei bekannt.
Als die protestanten Verfolgung in Deutschland begann, ging er als Gehilfe von Brahe nach Prag.
Hier berechnete er, nach dem Tode von Brahe, die Marsumlaufbahn, stellte ihre Ellipsenförmigkeit und ihren Umlauf um die
Sonne fest. Des weiteren sprach Kepler bereits von der bewegenden Seele der Planeten und nahm
bereits das vorweg, was Newton später mathematisch beweisen sollte.
L
Index
M
Index
N
Index
Newton,
Isaac, 05.01.1643 in Woolsthorpe bei Grantham in Lincolnshire bis 31.03.1727 in Kensington bei London.
Der englische Physiker und Astronom zeigte anfänglich keine besonderen Fähigkeiten und
besuchte erst mit 19 Jahren das Trinity Collage in Cambrigde. Hier entdeckte er seine Neigung
zur Mathematik. 1665/66 entdeckte er die Methode der Fluxionsrechnung und stellte Überlegungen
über die Natur des Lichtes an. In 1669 wurde er Professsor für Mathematik in Cambridge und konnte 1687 sein Werk "Pilosophiae Naturalis
Principia Mathematica" das Gesetz der Schwerkraft mathematisch beweisen. Newton war der
Begründer der Himmelsmechanik in der Astronomie. Der Begriff "Spektrum" geht auf die
Überlegungen und Beobachtungen des Lichts durch Newton zurück.
O
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P
Index
Q
Index
R
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S
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Sagan, Carl,
09.11.1934 New York, war Professor für Astronomie und Weltraumwissenschaften und Leiter des Laboratory for Planetary Studies
an der Cornell University im US-Bundesstaat New York, Gastdozent am renomierten California Institute of
Technology und Mitbegründer und Vorsitzender der Plantary Society, der weltweit größten gemeinnützigen
Vereinigung zur Erforschnung des Weltraums. Seine Arbeiten befaßten sich mit der Problematik der Kommunikation mit
Raumfahrzeugen, aber auch die Erforschung nach möglichem organischen Lebens im Weltall wurde von ihm vorrangetrieben. Carl Sagan wurde berühmt durch seine TV-Serie "Unser Kosmas".
Sagans Arbeiten wurden vielfach preisgekönt, u.a. mit der Public Welfare Medal, der
höchsten Auszeichnung der National Academy of Sciences. In 1998 verstorben.
T
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U
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