Zeitungsartikel über die Paddelfreunde:

 


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"Wer spendet für den Bau des Bootshauses?"

Paddelfreunde suchen Sponsoren / Umzug bis zum Sommer

 

Aus den Ostfriesischen Nachrichten vom 10.01.2000

 


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"Paddelfreunde üben im Hallenbad das Umkippen"

-Suche nach Geldgebern für neues Bootshaus-

 

Aus der Ostfriesen Zeitung vom 29.12.1999

 


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"Auch mit dem Paddel kann man Tore schießen"

Aus der Ostfriesen Zeitung

 

"Müllsammelaktion per Boot"

Aus den Ostfriesischen Nachrichten vom 21.09.1999

 

Eigenes Domizil für Paddelfreunde Jugendliche eines KVHS-Projekts bauten Bootshaus / Im Ferienprogramm vertreten

Timmel. Der strömende Landregen konnte den Kajak­fahrern gestern morgen in Timmel die Stimmung nicht vermiesen — die Sportler sind abgehärtet. Kaum waren die offiziellen Reden zur Einwei­hung des neuen Vereins-Geländes vorbei, da wurden schon die Boote startklar ge­macht. Und ein besonders Mutiger sprang sogar in die grau­en Fluten des Timmeier Mee­res.

„Wir sind froh, dass wir sie haben; da brauchen wir uns um nichts zu kümmern.“ - Gerd Weers, Chef der Wander­gruppe Großefehn, blickte wohlgefällig auf Heide Pohl. Die Leiterin der Vereins-Ab­teilung „Paddelfreunde Timmel“ war treibende Kraft bei den Planungen für den Um-. zug. Der bisherige Standort wurde, da von allen Seiten frei zugänglich, immer mehr zum Allgemeingut und zur Ein- und Ausstiegsstelle für ‚.Paddel-&-Pedal“-Teilnehmer.

Die Gemeinde erhörte die Wünsche der Kajakfahrer und stellte ihnen einen eigenen Platz zur Verfügung. Der alte Bootsschuppen wurde von den Mitgliedern aufgebockt und mithilfe von Rollböcken an den neuen Standort transpor­tiert. Direkt daneben steht nun ein zweites Häuschen zur Lagerung der Boote. „Damit ist unsere Raumnot gelöst,“ freut sich Heide Pohl - die bis­herige Unterkunft platzte schon aus allen Nähten.

Das neue Bootshaus wurde in einem Projekt der Kreisvolkshochschule Aurich ge­baut. 36 Jugendliche, die nach dem Berufsvorbereitungsjahr bzw. nach ihrer Übersiedlung aus Rußland keine Chance auf dem ersten Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt hatten, wurden im Rahmen der „Maßnahme zur Verbesserung der berufli­chen Bildungs- und Eingliederungschancen“ (BBE) vom Arbeitsamt Aurich gefördert.

Wie KVHS-Projektleiter Michael Mühlhan mitteilte, hat die Hälfte der jungen Leu­te in den letzten Tagen die Hauptschulprüfung bestan­den, je zehn von ihnen werden in den nächsten Wochen eine Lehre beginnen oder ins BGJ wechseln, einige haben inzwi­schen eine Arbeitsstelle gefun­den, die übrigen seien soweit, dass sie über eine weitere För­dermaßnahme in den kom­menden Monaten beruflich versorgt werden können. Mühlhan berichtete von einem „Einstellungswandel“: Ziello­sigkeit sei einer deutlichen Orientierung auf Ausbildung oder Beruf gewichen.

Die Paddel-Abteilung hat regen Zulauf. In der Mitglie­derkartei stehen schon rund 70 Namen. Eigenleistung wurde großgeschrieben. Doch das Geld ist knapp. Umso dankba­rer sei man, dass die Arbeits­verwaltung die Kosten und die

KVHS die Arbeit übernommen habe, sagte Heide Pohl. Spen­denaufrufe fanden allerdings noch nicht den erhofften Wi­derhall. Hervorgehoben wurde der Raiffeisen-Markt West­großefehn, der Baumaterial kostenlos herankarrte. „Die Aktion geht weiter,“ kündigte Gerd Weers an. Man brauche noch Bares für diverse Geräte.

Die Paddelfreunde sind kein Club, der sich abschottet. Eine besondere Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche. „Freitags ab 17 Uhr kann je­der kommen,“ sagt Pohl. Im Ferienprogramm 2000 sind die Timmeler mit drei Terminen vertreten: heute, (29. Juli) Schnupperkurs ab 15 Uhr, 6. August ab 9.30 Uhr Paddel­tour zum Fehnmuseum Eiland, 22. August um neun Uhr Pad­deltour nach Ayenwolde. Am 20. August findet außerdem ei­ne Tagesfahrt auf Leda und Ems für erfahrene Kanuten statt. Nähere Infos und An­meldung bei Heide Pohl (Tel. 04946/8176)

Aus den Ostfriesischen Nachrichten vom  vom 29. Juli 2000

Paddelfreunde suchen Ufer mit Hilfe eines Müllbootes ab

Berg von Unrat gesammelt/Verein bekommt von Umweltlotterie „Bingo“ 800 Mark für einen neuen Kanadier.

 Timmel. Als erfolgreich und zugleich erschreckend beschreiben die Paddelfreunde Timmel ihre Müllsammelaktion am Wochenende. Erfolgreich, weil wieder viele freiwilligen Helfer in Aktion waren. Erschreckend, weil erneut ein großer Berg Unrat von Plastikflaschen bishin  zum alten Fahrrad gesammelt wurde.

Es war 1999 die Idee der Jugendgruppe bei den Paddelfreunden, eine Müllsammelaktion an den Gewässern rund um Timmel zu starten. In diesem Jahr konnte der Verein erstmals sogar einen Kanadier als „Müllboot“ einsetzen. Angeschafft wurde er mit Unterstützung der Umweltlotterie „Bingo“, die den Paddelfreunden mit 800 Mark unter die Arme griff. So tauften die Timmeler das Boot auf den Namen „Bingo“.

Kanuwanderer seien aktive Naturschützer, so Heide Pohl von den Paddelfreunden. Die im Deutschen Kanuverband organisierten Paddler seien verpflichtet, sich an „Zehn goldene Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur“ zu halten. Dazu gehöre, dass Müll wieder mit nach Hause genommen werden müsse, dass mit Booten nur an den dafür vorgesehenen Stellen angelegt werde und dass möglichst nur in der Mitte gefahren werde, um so die Ufer zu schützen und nicht in die Lebensräume von Vögeln, Fischen, Kleintieren und Pflanzen einzudringen. Mit diesen Leitsätzen werde vor allen Dingen schon den Kindern die Verantwortung des Menschen gegenüber der Antur deutlich gemacht, so Pohl. „Wir geben ihnen die Gelegenheit über den Sport die Natur zu erfahren.“

Aus deOstfriesenzeitung vom  vom 29.September 2000

 

Aus den Heimatblatt des Landkreises Aurich von Mi. 18.04.07

Parallel dazu in der Ostfriesen-Zeitung

vom 18.04.07

 

Ostfriesen-Zeitung vom 10.05.07

 

Weitere werden folgen....