zivilisation karin polenz
vergänglichkeit in ihrer form offeriert sich in konsequenzen
die nahezu schier unbegrenzten möglichkeiten der computerwelt inspirierten polenz zu einem völlig neuen ausstellungskonzept. ein fragment der neuen variante der kunstpräsentation innerhalb der werkreihe zivilisation bilden die städteserien. kunstwerke realisiert in form von fine-art-drucken, deren basis eine collage aus eigener fotografie und zeichnung bildet, offerieren den zeitfluss der städtischen zivilisation. zentrum zwischen virtualität und realität bildet hier der computer mit dem medium internet. neben den bilderreihen an der wand - wie zum beispiel shamrock 3/4 der zeche general blumenthal - werden parallel die kunstwerke auf der eigenständig entwickelten homepage der künstlerin präsentiert, darüber hinaus kann der betrachter sich direkt zu den authentischen schauplätzen begeben. so laden die bergleute der zeche general blumenthal zum virtuellen besuch der zeche ein. jeder schauplatz der realen ausstellung fließt mit einer serie in zivilisation ein, wodurch die ausstellung stetig erweitert wird - den anfang bilden die städte leer und wanne-eickel.