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L 574
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letzte Änderung 12/2008

L 574

Projektbeginn Juni 2004      Vorübergehend  abgebrochen 2008

Das Grundmodell ist ein Spielzeugmodell von der Firma Bruder und kostet so ca. 30Eur . Nach der ersten Sichtung kam mir die Idee einen allradgetriebenen Radlader mit Hydraulik zu bauen , ohne die tolle Optik des Modells zu zerstören. Also erst mal alles zerlegen um Platz zu schaffen , das ist nicht ganz einfach da das Modell nur zusammengesteckt ist und keine Schraubverbindungen hat. Mit viel Gefühl lässt es sich aber ohne Zerstörungen erledigen und dann wird erst mal alles überflüssige Material mit dem Dremel entfernt.

 

Am Hinterwagen habe ich schon mal ein neues Rad untergelegt. Die Räder haben einen Durchmesser von 100mm und sind aus dem Conrad Sortiment , ebenso die Antriebsmotoren. Die original Räder sind leider total unbrauchbar für ein Fahrmodell

Als nächstes habe ich dann die angetriebene hintere Pendelachse in Angriff genommen. Auf ein Differential habe ich verzichtet da eine mir der Vortrieb auf losem Untergrund wichtiger war als ein perfektes Kurvenverhalten auf griffigem Untergrund. Sowohl die Antriebsachse als auch der Drehpunkt für die Achse sind kugelgelagert

Als der Hinterwagen zu meiner Zufriedenheit fertiggestellt war und die Pendelachse perfekt funktionierte ohne irgendwo zu scheuern habe ich noch einen 6-zelligen Akku im Kontergewicht des Hinterwagens versenkt. Echt praktisch, da hat „Bruder“ wohl an mich gedacht

Als nächstes musste nun der Vorderwagen motorisiert werden.

Auch die Vorderachse ist kugelgelagert und ohne Differential. Die äußeren Halter für die Achskugellager sind aus Kunststoff hergestellt und mit Epoxydharz eingeklebt. Auch das war schnell und stabil gelöst und auf den Bildern sieht man auch schon die Verstärkung des Knickgelenks aus Alu, denn die Belastung auf dem Teil ist schon nicht ohne.

So nun aber erstmal alles zusammenbauen um ein paar Fahrteindrücke zu sammeln. Das Lenkservo ist gerade so ausreichend , da machen sich die fehlenden Differentiale doch bemerkbar. Mit 7,2V Betriebsspannung sind die Motoren auch noch nicht besonders kräftig , das hat sich dann aber mit 10 Zellen geändert , nun gibt es Kraft genug und die Geschwindigkeit ist auch modellgerecht . Dann kommt nun erstmal die Hydraulik dran und nebenbei werde ich nochmal über das Lenkservo nachdenken , mehr Kraft kann nicht schaden.

Die ersten Versuche sind nun abgeschlossen und daraus ergibt sich, dass der Vorderwagen zu weich ist. Also neu bauen und diesmal aus Alu. Die Teile werden mit UHU Endfest geklebt und 5 Min bei 180° gebacken.Der Hinterwagen macht einen soliden Eindruck und kann bis auf die Lenkung so bleiben. Das 13 Kg Servo ist zu schwach also muss auch da eine Eigenkonstruktion her.

Der Vorderwagen aus 2mm Alu ist sehr stabil geworden , ich glaube nicht das es da Probleme beim Baggern geben wird. Der August wird jetzt wohl mit Hydraulikexperimenten ausgefüllt sein , da Jung Fluidtechnik die Hydraulikpumpe geliefert hat.

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