Wolf Biermann
Lebensdaten:
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geboren: 15. November 1936
in Hamburg
Werke:
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Liebesgedichte (1962)
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Sonnenpferde und Astronauten (1964)
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Nachrichten von den Liebenden (1964)
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Die Drahtharfe (1965)
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Mit Marx- und Engelszungen. Gedichte, Balladen, Lieder (1968)
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Der Dra-Dra. Die Grosse Drachentoeterschau in acht Akten mit Musik (1970)
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Deutschland. Ein Wintermärchen (1972)
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Für meine Genossen. Hetzlieder, Gedichte, Balladen (1972)
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Das Märchen vom kleinen Herrn Moritz, der eine Glatze kriegte (1972)
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Preussischer Ikarus (1978)
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Das Märchen von dem Mädchen mit dem Holzbein. Ein Bilderbuch
von Natascha Ungeheuer (1979)
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Verdrehte Welt - das seh' ich gerne. Lieder, Balladen, Gedichte, Prosa
(1982)
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Affenfels und Barrikade (1986)
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Klartexte im Getümmel. 13 Jahre im Westen (1990)
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Alle Lieder 1960-1990 (1990)
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Über das Geld und andere Herzensdinge - Prosaische
Versuche über Deutschland (1991)
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Der Sturz des Daedalus oder Eizes für die Eingeborenen der Fidschi-Inseln
über den IM Judas Ischariot und den Kuddelmuddel in Deutschland nach
dem Golfkrieg (1992)
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Jizchak Katzenelson: 'Grosser Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk'
(1994)
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Alle Gedichte (1995)
Zum Autor:
Wolf Biermann ist ein Schriftsteller,
Liedermacher und vor allem ein Kritiker der Gesellschaft. Sein Vater wurde
im KZ Auschwitz 1943 ermordet. 1953 siedelte Biermann in die DDR über,
worauf er Politische Ökonomie, Philosophie und Mathematik an der Humboldt
Universität in Berlin studierte. Wegen seiner Gedichte wurde ihm aber
der Eintritt in die SED untersagt. Er bekam darauf sogar ein Auftrittsverbot,
welches in eine Ausbürgerung im Jahr 1976 nach sich zog. Er wohnte
von nunan in der BRD, in der er weiter kritische Texte schrieb. Nach dem
Fall der Mauer kritisierte er öffentlich Personen in der Politik und
Schriftsteller, die seiner Meinung nach Stasispitzel waren oder sich nicht
genug für die Menschenrechte eingesetzt haben.
