Jean Paul
Lebensdaten:
-
geboren: 21. März 1763
in Wunsiedel
-
gestorben: 14. November 1825 in Bayreuth
Werke:
-
Grönländische Prozesse (1783/Skizzen)
-
Auswahl aus des Teufels Papieren (1789)
-
Leben des vergnügten Schulmeisterleins Wuz (1790/Erzählung)
-
Die unsichtbare Loge (1793/Roman)
-
Hesperus (1795/Roman)
-
Ehestand, Tod und Hochzeit des Advokaten F. St. Siebenkäs
(1796/Roman)
-
Leben des Quintus Fixlein (1796/Roman)
-
Titan (1800-03/Roman)
-
Flegeljahre (1804)
-
Vorschule der Ästhetik (1807)
-
Levana oder Erziehungslehre (1807)
-
Dr. Katzenbergers Badereise (1809)
-
Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz
(1809)
-
Leben Fidels (1812)
-
Museum (1814/Aufsätze)
-
Der Komet (1820-22)
-
Selina oder über die Unsterblichkeit der Seele
(1822)
Zum Autor:
Bürgerlich heißt er Johann
Paul Friedrich Richter. Er verbrachte seine Jugend in Joditz und in Schwarzenbach.
Nach dem Tod seines Vaters kamen schwere Jahre, die einen Fall in Armut
bedeuteten. Das Studium der Theologie brach er zugunsten einer freien Schriftstellerexistenz
auf. Er mußte vor Gläubigern fliehn und sich als Hofmeister
und Hauslehrer durchschlagen bis der Erfolg als Schriftsteller kam. In
Weimar verband ihn eine Freundschaft zu Herder und Charlotte von Kalb.
Nach drei Verlobungen, die alle nicht zur Ehe führten, heiratete er
1801 seine vierte Verlobte Karoline von Mayer. Jean Paul starb an Brustwassersucht
nach einer fortschreitenden Erblindung.
