Martin Walser 

Lebensdaten:

Werke: Zum Autor:
Martin Walser ist der Sohn eines Gastwirts und Kohlenhändlers, dessen Vater starb, als er elf Jahre alt war. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er als Flakhelfer eingesetzt. 1951 beendete er sein Studium mit einer Dissertation über Kafka. Bevor er freier Schriftsteller wurde, arbeitete er beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart. 1998 ist er aufgrund seiner Rede zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels in der Paulskirche in Frankfurt insbesondere von Ignaz Bubis attackiert worden, der ihm Antisemitismus vorwarf. Mit einem Blick auf Walsers Gesamtwerk kann man bei weitem nicht von einem Antisemit sprechen.