Martin Walser
Lebensdaten:
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geboren: 24. März 1927
in Wasserburg am Bodensee
Werke:
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Ein Flugzeug über dem Haus und andere Geschichten
(1955/Erzählungen)
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Ehen in Philippsburg (1957/Roman)
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Halbzeit (1960/Roman)
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Der Abstecher (1961/Theaterstück)
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Eiche und Angora (1961/Theaterstück)
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Überlebensgroß Herr Krott (1963/Theaterstück)
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Der schwarze Schwan (1964/Theaterstück)
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Lügengeschichten (1964/Erzählungen)
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Erfahrungen und Leseerfahrungen (1965/Essay)
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Das Einhorn (1966/Roman)
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Die Zimmerschlacht (1967/Theaterstück)
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Heimatkunde. Aufsätze und Reden (1968)
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Fiction (1970/Prosa)
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Ein Kinderspiel (1971/Theaterstück)
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Die Gallistl`sche Krankheit (1972/Roman)
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Ein reizender Abend (1972/Theaterstück)
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Der Sturz (1973/Roman)
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Wie und wovon handelt Literatur (1974/Aufsätze
und Reden)
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Sauspiel (1975/Theaterstück)
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Jenseits der Liebe (1976/Roman)
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Ein fliehendes Pferd (1978/Roman)
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Ein Grund zur Freude. 99 Sprüche (1978)
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Ein Bodenseebuch (1978)
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Wer ist ein Schriftsteller? (1978/Aufsätze und
Reden)
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Seelenarbeit (1979/Roman)
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Das Schwanenhaus (1980/Roman)
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Selbstbewußtsein und Ironie (1981)
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Heines Tränen (1981/Essays)
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Versuch, ein Gefühl zu verstehen und andere
Versuche (1982)
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Gefahrenvoller Aufenthalt (1982/Erzählungen)
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Brief an Lord Liszt (1982/Roman)
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In Goethes Hand (1982/Hörspiel)
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Gesammelte Geschichten (1983)
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Liebeserklärungen (1983/Essays)
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Goethes Anziehungskraft (1983/Vortrag)
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Brandung (1985/Roman)
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Variationen eines Würgegriffs (1985/Bericht)
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Meßmers Gedanken (1985)
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Geständnisse auf Raten (1986)
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Die Ohrfeige (1986/Theaterstück)
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Die Amerikareise (1986)
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Säntis (1986/Hörspiel)
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Dorle und Wolf (1987/Novelle)
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Die Jagd (1988/Roman)
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Über Deutschland reden (1988/Essays)
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Heilige Brocken (1988)
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Armer Janosch (1989)
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Die Verteidigung der Kindheit (1991/Roman)
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Auskunft (1991)
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Ohne einander (1993/Roman)
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Finks Krieg (1996/Roman)
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Ein springender Brunnen (1998/Roman)
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Erfahrungen beim Verfassen einer Sontagsrede (1998/Rede)
Zum Autor:
Martin Walser ist der Sohn eines Gastwirts
und Kohlenhändlers, dessen Vater starb, als er elf Jahre alt war.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er als Flakhelfer eingesetzt. 1951
beendete er sein Studium mit einer Dissertation über Kafka. Bevor
er freier Schriftsteller wurde, arbeitete er beim Süddeutschen Rundfunk
in Stuttgart. 1998 ist er aufgrund seiner Rede zum Friedenspreis des deutschen
Buchhandels in der Paulskirche in Frankfurt insbesondere von Ignaz Bubis
attackiert worden, der ihm Antisemitismus vorwarf. Mit einem Blick auf
Walsers Gesamtwerk kann man bei weitem nicht von einem Antisemit sprechen.
