Ernst Hemingway: Der alte Mann und das Meer


1936 veröffentlichte Hemingway in der Zeitschrift "Esquire" ein Prosastück, welches von einem alten Fischer erzählt, der den Kampf mit einem riesigen Fisch aufnimmt. Diese Geschichte baute er zu dem o.a. Roman aus.
Der alte arme kubanische Fischer fährt jeden Tag zum Fischen mit einem kleinen Boot in den Golfstrom. Nach 84 Tagen ohne Fang, in denen ihm zum Teil ein Kind begleitet, fährt er weiter den Golfstrom hinaus. Der alte Mann sieht in dem Jungen einen Sohn. Dieser pflegt den alten Mann, tut Gefälligkeiten und sorgt dafür, daß der alte Mann zu essen bekommt. Auf der See unterhält sich der alte Mann aus Einsamkeit mit sich selber.
An dem 85. Tag macht er einen Fang. Ein großer Fisch beißt an die Leine an. Der Fisch ist aber so schwer, daß der alte Mann ihn nicht hochziehen kann. Der Fisch währt sich, doch der Alte hat auch noch Kräfte, die er einsetzen kann. Er hält die Leine mit welcher der Fisch das Boot vorwärts ins Meer hinauszieht. Es beginnt ein bitterer Kampf, der sich über zwei Tage hinweg streckt.
Er besiegt letztendlich den Fisch. Doch auf der Heimfahrt kommen die Haie. Er sagt sich, daß man nie aufgeben darf.