Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum


Ihre Patentante Else Woltersheim unterstützte Katharina besonders, so konnte sie die Hauswirtschaftsschule mit sehr gut
abschließen. 1968 lernte sie den Textilarbeiter Wilhelm Brettloh kennen, den sie kurze Zeit später heiratete. Kurze Zeit später
ließ sich Katharina von ihm scheiden. Schließlich bekam Katharina Blum eine Stelle bei dem Ehepaar Blorma, wo sie den
Haushalt führt und auch einen Kredit für eine Wohnung bekommt. Nebenbei arbeitet sie auch noch bei anderen Ehepaaren.
Zu den Faschingsfeiertagen wird Katharina von ihrer Patentante zu einer Faschingsparty eingeladen, dort tanzt sie sehr innig mit
Ludwig Götten, den sie vorher noch nie gesehen hat. Auf der Party ist auch noch ein Polizist, der sich als Araber verkleidet hat, um Ludwig Götten beobachten zu können. Sie verläßt die Faschingsparty mit Ludwig Götten schon sehr früh und fährt mit ihm
zu ihrer Wohnung. Inzwischen wird ihre Wohnung von mehreren Polizisten bewacht. Um 6 Uhr in der Früh bittet Götten sie,
ihm einen versteckten Ausgang aus ihrer Wohnung zu zeigen, da er angeblich von der Polizei verfolgt wird.
Wenig später steht die Polizei vor ihrer Tür und führt sie ab. Dabei wird sie von Pressefotograf Schönner fotografiert. Am
Polizeirevier wird sie von Kriminalkommissar Beizmenne verhört und über Götten ausgefragt. Nach dem Verhör darf sie
überraschend nach Hause gehen. Inzwischen werden andere Hausbewohner zu Katharina Blum befragt. Sie sagen aus das
Katharina regelmäßig Herrenbesuch hatte. Katharinas Arbeitsgeber erfährt durch einen Journalisten der Zeitung, der ihn im
Urlaub über Katharina ausfragen will, das sie Verhört wird. Blorma bricht seinen Urlaub sofort ab um Katharina beizustehen
und um sie zu verteidigen. Blorma erkundigt sich bei der Polizei, die Katharina zum 2. mal verhört, was er den gegen die
falschen Meldungen der Zeitung tun kann. Kriminalkommissar Beizmenne erklärt ihm das die Pressefreiheit der Zeitung alles
schreiben lässt.
Tötges ein Journalist der Zeitung konfrontiert Katharinas schwerkranke Mutter mit den “Fakten“. Ihre Mutter antwortete
“Warum mußte das so kommen, warum mußte das so enden”. In der Zeitung las man “So mußte es ja kommen, so mußte es ja enden”.
Durch solche Artikel, in der Zeitung, wird Katharina fertig gemacht. Als sie mit ihrer Patentante und deren Freund in ihre
Wohnung geht, findet sie ihren Briefkasten voll mit Briefen die sie beschimpfen. Auch ein obszöner Anrufer meldet sich.
Am nächsten Tag stirb ihre Mutter, weil sie sich zu sehr über Tötges “Fakten” aufgeregt hat. Die Zeitung beschuldigt Katharina
an dem Tod ihrer Mutter schuld zu sein. Durch diese Ereignisse motiviert, will Katharina ein Interview mit Tötges machen.
Sie vereinbart schließlich einen Termin mit ihm. Das Interview soll in ihrer Wohnung stattfinden. Inzwischen wird Ludwig Götten in Sträubleders Villa am Stadtrand nach einer Schießerei festgenommen. Götten sagt aus das Katharina nie an seien
Gewalttaten beteiligt war und unschuldig ist. Blorma versucht für Katharina Besuchsrecht zu erwirken. Katharina holt sich von
Konrad Breiters, Woltersheims Freund, eine Pistole und fährt damit ins Journalisten Café.
Beim Barkeeper, der ein alter Freund von Katharina ist, erkundigt sie sich nach Tötges. Danach fährt sie nach Hause um sich
mit Tötges zum vereinbartem Interview zu treffen.
Als Tötges klingelt öffnet sie ihm die Tür. Nach dem sie Tötges gefragt hat ob sie mit ihm bumsen wolle, zog sie die Pistole und
schoß ungefähr viermal auf ihn. Danach ging Katharina in die Stadt um sich zu vergnügen. Am Abend stellte sich dann der Polizei.

 © Alexander Lindner