Pressestimmen zu seinem Werk:
"Es ist eines der großen Erinnerungs-Bücher unser Literatur und unseres Jahrhunderts, ... ein Erinnerungsroman, der Wasserburg samt seinen schwäbisch-alemannisch redenden Bewohnern so zu retten vermag wie einst Thomas Manns Buddenbrooks Lübeck... ." Joachim Kaiser, Süddeutsche Zeitung
"Man muß dieses neue Buch nur aufs Geratewohl irgendwo aufschlagen
und zu lesen anfangen, ein paar Sätze oder Absätze: sofort gerät
man in den Sog eines bei Walser ungewohnten lakonischen Erzähltons...
knappe konzentriert, kräftige Sätze, schmucklos, doch ausdrucksvoll,
fast ohne Adjektive, zurückblickend in ferne, verwunschene Zeiten,
von denen Walser, dieser passionierte Gegenwartserfasser, noch nie ausdauernd
erzählt hat... Autobiographie als Roman. ... Es gibt, so könnte
man den stummen Protest dieses Romans präzizieren, zwar kein richtiges
Leben im falschen, doch immer ein Leben, über das kein Richtig und
Falsch je endgültig richten kann. Und genau das kann und muß
erzählt werden."
Reinhard Baumgart, Die Zeit
"Die Liebesszenen in diesem Buch gehören zu den zärtlichsten
und anrührendsten, die Walser je geschrieben hat."
Volker Hage, Der Spiegel
"Ein springender Brunnen ist ein Panorama deutscher Provinz im >Dritten Reich<, wie ich es so genau und glaubwürdig, so fair und einfühlsam noch nicht gelesen habe." Martin Ebel, Rheinischer Merkur