Heinrich Mann: In einer Familie


Buchkritik von Hermann Kurzke in der F.A.Z. vom 21. Juni 2000:

"... die Handlung des Romans ist an den Haaren herbeigezogen, das Happy End unglaubwürdig und der Stil so unreif, daß es wehtut. (...) Wer noch nie etwas von Heinrich Mann gelesen hat, sollte vielleicht nicht mit diesem Buch beginnen. Wer aber die späteren Werke kennt, für den bietet der Roman eine Möglichkeit, die Motive des Anfangs kennen zu lernen, die den Lübecker Senatorsohn umtrieben, der keine rechte Ausbildung hatte, ziellos in Italien und der Schweiz herumschweifte und offenkundig seine Aufgabe und Bestimmung noch nicht gefunden hatte. Über das stilistische Ungeschick des jungen Mannes muß man hinwegsehen. Oder sich von ihm rühren lassen."