Sylvia Plath: Die Glasglocke


Der Roman, welcher in drei Teilen gegliedert ist, erschien erstmals 1963 unter Plaths Pseudonym Victoria Lucas. Das Buch ist stark autobiographisch und erschien kurz vor ihren Freitod.
Die Ich-Erzählerin heißt Esther Greenwood und ist eine 19jährige Studentin, die als eine Volontärin bei einer Modezeitschrift für einen Monat in New York arbeitet. Sie ist hin und her gerissen. Zum einen wird von ihr erwartet, daß sie sich auf Ehe und Mutterschaft beschränkt. Zum anderen möchte sie aber eine Autorin werden.
Nach dem sie aus New York zu ihrer Mutter zurückkehrt, gerät sie in eine tiefe Sinnkrise. Die Ärzte versuchen ihr zu helfen, doch verschlimmern die Situation nur. Esther hält sich für unheilbar krank, denkt an Selbstmord und schluckt schließlich Schlaftabletten, um aus dem Leben zu gehen.
Esther überlebt den Selbstmordversuch und kommt in einer neuen Behandlung. Als sie entjungfert wird und ihre Freundin Joan Selbstmord begeht, vollzieht sich bei ihr der Heilungsprozeß. Die Glasglocke, welche sie bedrückte und fast erstickte und in der sie sich gefangen fühlte, verschwindet langsam, so daß sie wieder selbstsicherer wird.