Peter Handke 

Lebensdaten:

Werke: Zum Autor:
Handke ist der leibliche Sohn eines Sparkassenangestellten. Aufgezogen wurde er von seinem Stiefvater Bruno Handke und seiner Mutter, die später den Freitod wählte. Nach seinem Abitur studierte Handke Jura in Graz, welches er 1965 abbrach um freier Schriftsteller zu werden. 1966 fiel er auf, als er die Gruppe 47 bei einer Tagung beschimpfte. Er wechselte häufig seinen Wohnsitz und lebte in Düsseldorf, Berlin, Paris, Köln, Frankfurt a. M., Kronberg und Salzburg. 1985 lehnte er den Anton-Wildgans-Preis der "Vereinigung Österreichischer Industrieller" ab. Seinen 1973 erhaltenen Büchner-Preis gab er im Zug der Nato-Luftangriffe gegen Jugoslawien zurück. Er trat auch aus Protest aus der römisch-katholischen Kirche aus, weil er die Haltung der Kirche in diesem Krieg nicht akzeptierte. Weiter arbeitete er auch als Übersetzer aus dem Englischen, Französischen, Slowenischen und Alt-Griechischen.