Wolfdietrich Schnurre
Lebensdaten:
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geboren: 22. August 1920
in Frankfurt a. M.
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gestorben: 09. Juni 1989 in Felde
Werke:
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Die Rohrdommel ruft jeden Tag (1950/Erzählungen)
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Rettung des deutschen Films (1950/Streitschrift)
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Stimmen über dem Fluß (1951/Hörspiel)
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Sternstaub und Sänfte. Aufzeichnungen des Pudels
Ali (1953/Roman)
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Das Haus am See (1954/Hörspiel)
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Nächtliche Begegnungen (1954/Hörspiel)
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Canaima (1954/Text)
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Die Blumen des Herrn Albin. Aus dem Tagebuch eines
Sanftmütigen (1955/Essay)
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Die Reise zur Babuschka (1955/Hörspiel)
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Kranichzug (1955/Hörspiel)
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Spreezimmer möbiliert (1955/Hörspiel)
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Eine gute befestigte Stadt (1956/Hörspiel)
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Kassiber (1956/Gedichte)
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Krähenkolonie (1957/Hörspiel)
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Protest im Parterre (1957/Fabeln)
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Abendländer (1957/Satirische Gedichte)
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Eine Chance für Hambsch (1957/Hörspiel)
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Liebe, böse Welt (1957/Fabeln)
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Alle Vögel, alle (1957/Hörspiel)
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Als Vaters Bart noch rot war
(1958/Roman)
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Eine Rechnung, die nicht aufgeht (1958/Erzählungen)
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Steppenkopp (1958/Essay)
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Barfußgeschöpfe (1958/Parabeln)
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Der Fleck an der Wand (1958/Hörspiel)
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Das Efeublatt (1958/Hörspiel)
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Das Los unserer Stadt (1959/Chronik)
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Man sollte dagegen sein (1960/Erzählungen)
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Das Schwein das zurückkam (1960/Hörspiel)
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Die Gläsernen (1960/Hörspiel)
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Jenö war mein Freund (1960/Erzählungen)
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Die Flucht nach Ägypten (1960/Erzählungen)
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Nur ein kurzer Aufenthalt (1961/Fernsehspiel)
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Funke im Reisig (1963/Erzählungen)
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Schreibtisch unter freiem Himmel (1964)
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Ohne Einsatz kein Spiel (1964/Geschichten)
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Mord (1964/Fernsehspiel)
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Die Bekanntschaft (1964/Hörspiel)
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Reusenheben (1964)
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Die Tat (1964/Erzählungen)
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Kalünz ist keine Insel (1965/Essay)
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Schwestern (1966)
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Die Leigabe (1966/Fernsehspiel)
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Schnurren und Murren (1967/Kinderbuch)
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Die Zwengel (1967/Kinderbuch)
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Rapport des Verschonten (1968/Erzählungen)
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An einem Tag im September (1969/Fernsehspiel)
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Ein Schneemann für den großen Bruder (1969/Kinderbuch)
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Die Auferstehung (1970/Fernsehspiel)
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Die Sache mit den Meerschweinchen (1970/Kinderbuch)
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Richard kehrt zurück (1970/Roman)
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Die Wandlung des Hippipotamos (1970/Kinderbuch)
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Schnurre heiter (1970/Geschichten)
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Wie der Koala-Bär wieder lachen lernte (1971/Kinderbuch)
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Der Spatz in der Hand (1971/Fabeln)
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Immer mehr Meerschweinchen (1971/Kinderbuch)
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Der Meerschweinchendieb (1972/Kinderbuch)
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Auf Tauchstation. Und 18 weitere Begebenheiten (1973/Biographie)
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Ich frag ja bloß, Großstadtkinder-Dialoge
(1973)
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Der wahre Noah. Neuestes aus der Sintflutforschung
(1974)
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Eine schwierige Reparatur (1976/Essay)
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Erzählungen 1945 - 1965 (1977)
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Klopfzeichen (1978)
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Manche gehen lieber in den Wald (1978/Geschichten)
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Der Schattenfotograf (1978)
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Erfülltes Dasein. Bildergeschichte (1979)
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Ein Unglücksfall (1981/Roman)
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Emil und die Direktiven. Anmerkungen zum Kinder-
und Jugendbuch (1984)
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Die Muse (1985/Hörspiel)
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Zigeunerballade (1988/Biographie)
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Als Vater sich den Bart abnahm
(1995/Erzählungen)
Zum Autor:
Seine Kindheit verbrachte Schnurre in
Berlin. Er wurde im Zweiten Weltkrieg Soldat, wobei er in eine Strafkompanie
landete. Nach dem Krieg ging er zurück nach Berlin, zunächst
in den Ostteil, in dem sein Vater lebte, zu dem er ein gutes Verhältnis
hatte. Er arbeitete dann las Redaktionsvolontär bei Ullstein und zog
1946, als ihm die Sowjets nicht erlaubten für ein Westblatt zu schreiben,
in den Westen. Ab 1950 war er freier Schriftsteller zuerst in Berlin dann
in Felde bei Kiel. Er war Mitbegründer der Gruppe 47 und erhielt den
Georg-Büchner-Preis und den Fontane-Preis. 1962 mußte er als
Mitglied aus dem P.E.N.-Club austreten, weil zum Bau der Berliner Mauer
schwieg. Seine Kinderbücher entstanden zum Teil durch große
Mitwirkung seiner Frau Marina.
